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Nachrichten Schacholympiade 2008 - Armenien weiter auf Goldkurs Deutschland 1 mit erster Niederlage
| 21.11.2008 - Wer will sie stoppen? Mit einer mehr als beeindruckenden Art und Weise ziehen die Armenier auch nach der achten Runde der 38. Schacholympiade in Dresden an der Tabellenspitze ihre Kreise. Ihr heutiges Opfer waren die Franzosen, die mit 1:3 klar in ihre Schranken gewiesen wurden. An Brett 1 remisierten Levon Aronian und Etienne Bacrot, doch an Brett 2 und 3 sorgten Vladimir Akopian gegen Maxime Vachier-Lagrave und Gabriel Sargissian gegen Laurent Fressinet erneut für die entscheidenden Siege. Den Triumph komplettierte das Remis an Brett 4 zwischen Tigran Petrosian und Vladislav Tkachiev. Ohne das nötige Fortune war heute leider das Team Deutschland 1 gegen Israel. Am Spitzenbrett konnte Arkadij Naiditsch dem Siegeswillen von Boris Gelfand nichts entgegensetzen und an den anderen drei Brettern kam niemals ernsthaft die Hoffnung auf den Ausgleich auf, sodass unter dem Strich eine 1,5:2,5-Niederlage steht. Doch Kopf hoch, noch ist der letzte Stollen in Dresden nicht gebacken und eine Medaille durchaus noch in Reichweite. mehr... Schacholympiade 2008 - Offizielle Turnierseite
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Nachrichten Schacholympiade 2008 - Deutschland auf Platz 2 Armenien schlägt Russland / Israel auf Rang 3 und nächster Gegner der Deutschen
| 20.11.2008 - Nach zwei Unentschieden gegen Top-Mannschaften, traf Deutschland 1 heute auf die nominell etwa gleichwertigen Rumänen und machte - leicht überspitzt ausgedrückt - kurzen Prozess. Jan Gustafsson zeigte sich herausragend präpariert und ließ seinen Gegner Andrei Istratescu ins offene Messer laufen. Zwischenzeitlich hatte Daniel Fridman gegen Mircea Parligras durch einen taktischen Überseher des Rumänen die Führung auf dem Fuß, doch er erkannte die Gunst der Stunde nicht und wickelte in ein Remisendspiel ab. Was Fridman verpasste, machte daraufhin David Baramidze wieder wett. Das war aber auch arg passiv, was Levente Vajda gegen die Russische Verteidigung des Deutschen wählte und so konnte sich "Bara" frei am Königsflügel entfalten. Die Folge war Spiel auf ein Tor und mit reichlich Herzklopfen, wie Baramidze bei TV ChessBase zugab, versenkte er die Kugel letztlich souverän zum vorzeitigen Matchsieg. Da spielte es auch keine Rolle mehr, dass Arkadij Naiditsch nicht in der Lage war, sein schwieriges Endspiel gegen Liviu-Dieter Nisipeanu zu halten. Unter dem Strich steht ein nie gefährdeter Sieg gegen ein gutes Team und die große Chance auf olympisches Edelmetall. mehr... Schacholympiade 2008 - Offizielle Turnierseite
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Nachrichten "Ein Gentleman kann sich am Brett in einen Barbaren verwandeln." Armeniens Spitzenbrett Levon Aronian im Interview mit der Berliner Zeitung
| 20.11.2008 - Er spielt in der absoluten Weltklasse mit, weiß das Leben zu geniessen und oft polarisiert er auch - Levon Aronian (26) kann und will wohl auch nicht dem klassischen Bild entsprechen, welches im Allgemeinen vom Schachspieler gezeichnet wird. Wenn der in Berlin lebende Armenier im Zusammenhang mit Schach über Romantik spricht, wird sicherlich auch der eine oder andere seiner Weltklasse-Kollegen schmunzeln, aber das juckt den amtierenden Chess960-Weltmeister nicht. Im Interview mit Christian Schwager und Markus Lotter spricht Aronian u. a. über Frauen, Schach und Mathematik, Computer und welche Musik er mag. Levon Aronian in der Berliner Zeitung |
Nachrichten Schacholympiade 2008 - Russland und Armenien führen Deutschland 1 weiter ungeschlagen auf Bronzerang
| 19.11.2008 - Mit einem deutlichen 3:1 gegen England, welches ohne Michael Adams antrat, ist Mütterchen Russland weiterhin auf Goldkurs bei der 38. Schacholympiade in Dresden. Neben dem fein herausgespielten Sieg von Vladimir Kramnik gegen Nigel Short war besonders die Tatsache bemerkenswert, dass Alexander Morozevich mit den weißen Steinen gegen Gawain Jones (Elo 2548) früh einen Bauer verlor. Der Brite hatte aber nicht die Traute, auf Gewinn zu spielen und bot in deutlich besserer Stellung die Punkteteilung an, was Moro nicht ablehnen konnte. Nächster Gegner der Russen wird wohl Titelverteidiger Armenien sein, die ihrerseits nach spannendem Verlauf 2,5:1,5 Aserbaidschan besiegten. Deutschland 1 ist nach wie vor im Rennen um die Medaillen dabei, denn auch die starken Ukrainer konnten die deutsche Viererkette nicht entscheidend durchbrechen. Zwar musste sich Igor Khenkin gegen Sergey Karjakin geschlagen geben, doch Daniel Fridman konterte alsbald sehenswert gegen Zahar Efimenko, während Jan Gustafsson nach zähem Ringen das Remis gegen Pavel Eljanov erzwang. Und obwohl Vassily Ivanchuk sich redlich mühte, seine aussichtsreiche Stellung gegen Arkadij Naiditsch zu verwerten, der Deutsche gab sich keine Blöße, kochte das ukrainische Elo-Schwergewicht gekonnt ab und sicherte seiner Mannschaft das verdiente 2:2. Bravo! mehr... Schacholympiade 2008 - Offizielle Turnierseite
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Nachrichten Schacholympia 2008 - Tag 7 aus der Ferne Und was um Himmels Willen sind Kontumanzen?
| 19.11.2008 - Was man nicht alles noch während einer solchen Veranstaltung auch aus der Ferne lernen kann! Kontumazen? Das ist "in der Rechtssprache der Ungehorsam gegen eine gerichtliche Auflage oder Ladung". Soweit wikipedia.de. Doch was hat das mit Schach zu tun? Der spielfreie Tag zwischen der 5. und 6. Runde der Schacholympiade in Dresden gibt Gelegenheit, im angebotenen Datenteich nach Statisiken aller Art zu fischen. Das vom Österreicher Heinz Herzog entwickelte und bereits vor Jahren von der FIDE in Turin angewandte Programm "Swiss-Manager" zur Turnierverwaltung stellt über einen Datenserver zum Beispiel auch die bis zur aktuellen Runde berechnete ELO Performances einzelner Spieler zur Verfügung, allerdings heißt es am Tabellende: "Kontumazen sind nicht berücksichtigt". Aaaaaa-ha. Nunmehr unschwer zu raten, das es sich dabei um die kampflosen Partien handeln muss. mehr... Offizielle Turnierseite
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Nachrichten Olympiahelden in der Presse
| 18.11.2008 - Viktor Korchnoi (77) ist wohl der erfolgreichste Schachspieler, der nie den Weltmeistertitel errang. Dass dies den Wahl-Schweizer auch heute noch wurmt und noch einiges mehr, erfahren Sie von Hartmut Metz in der Frankfurter Rundschau. Christian Eichler hingegen nimmt sich in der FAZ das ewige Talent Elisabeth Pähtz zur Brust und erfährt mehr über die ehrgeizigen Ziele der Erfurterin. Einem, der defintiv im Kommen ist, hat sich Martin Breutigam in der Sueddeutschen angenommen. Der junge deutsche Großmeister Georg Meier gehört zwar noch nicht zur allerersten Wahl, doch der begnadete Blitzspieler ist auf dem besten Weg, die 2600 zu knacken. Als Kopf des Teams Deutschland 2 führte er bei der laufenden 38. Schacholympiade in Dresden seine Mannen zu einem sensationellen 2,5:1,5-Sieg gegen Bulgarien, indem er Ivan Cheparinov schlug. Viktor Korchnoi in der Frankfurter Rundschau
Elisabeth Pähtz in der FAZ
Georg Meier in der Sueddeutschen |
Nachrichten Schacholympiade 2008 - Deutschland trotzt Russland Herbstmärchen geht weiter!
| 18.11.2008 - "Einfach nicht verlieren!", lautete wohl das lapidar anmutende Motto der vier deutschen Spieler, die gestern antraten, sich dem scheinbar übermächtigen Team Russland zu stellen. Im Schnitt hatte der russische Vierer pro Brett ein ELO-Plus von knapp 107 Punkten anzubieten, dennoch gelang es den Weltstars nicht, auch nur eine Gewinnstellung zu erzwingen. Am Spitzenbrett bremste Arkadij Naiditsch mit den weißen Steinen Vize-Weltmeister Vladimir Kramnik aus, und auch Igor Khenkin gegen Alexander Grischuk und Daniel Fridman gegen Dmitry Jakovenko ließen nie ernsthaft gegnerische Gewinnversuche zu. Einzig Jan Gustafsson geriet gegen Alexander Morozevich durch allzu zögerliches Spiel in Bedrängnis und musste schließlich in ein Turmendspiel mit Minusbauer einwilligen. Doch, was auch immer "Moro" unternahm, den materiellen Vorteil zu verwerten, "Gusti" hatte in der Folge stets die richtige Antwort parat und ließ sich nach einer 101-zügigen Seeschlange mit Freude von der aktuellen Nr. 2 der FIDE-Weltrangliste patten. Ein 2:2 gegen Russland und damit die geteilte Führung in der Gesamtwertung nach fünf Runden sorgen garantiert dafür, dass zumindest Deutschland 1 einen erholsamen Ruhetag verbringt, bevor man in Runde 6 mit der Ukraine auf einen weiteren Titelaspiranten treffen wird. Alle weiteren Ergebnisse, Bilder und sonstige Infos zur 38. Schacholympiade in Dresden gibt es unter den folgenden Links. mehr... Offizielle Turnierseite
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Nachrichten Schacholympiade 2008 - 5 Tage Dresden an einem Stück Deutsches Herbstmärchen möglich?
| 17.11.2008 - Vier Runden der 38. Schachloympiade 2008 sind mittlerweile gespielt in der Hauptstadt des Freistaates Sachsen, und die Deutschen erweisen sich erfreulicherweise als schlechter Gastgeber. Ohne Furcht vor der großen Konkurrenz haben sich Arkadij Naiditsch, Igor Khenkin, Jan Gustafsson, Daniel Fridman und David Baramidze doch tatsächlich bei Olympia im eigenen Lande an die Spitze der Tabelle gesetzt. In der gestrigen vierten Runde mussten die Spanier dem deutschen Siegeswillen mit 1,5 : 2,5 Tribut zollen, denn Naiditsch schlug keinen Geringeren als den großen Alexei Shirov. Die aktuelle deutsche Nr. 1 ist mit überragenden 3,5/4 plötzlich sogar Kandidat für eine Einzelmedaille am Spitzenbrett. In der fünften Runde wird man nun auf Top-Favorit Russland treffen und hier die gewagte Prognose: Da geht was! Wenn nicht jetzt, wann dann? Die ersten Kapitel für ein wunderschönes Herbstmärchen sind jedenfalls bereits geschrieben. Lesen Sie in der Folge, wie unser CToT Hans Dieter Post die ersten Tage in Dresden erlebte. mehr... Offizielle Turnierseite
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TopTurniere Weltmeister Anand in Hessen - Zuerst in Bad Soden am Taunus Heimspiel!! - Montag um 22:15 Uhr - HR Fernsehen zeigt ein Portrait des zur Zeit berühmtesten Sodeners (leider aus aktuellem Anlass um eine Woche verschoben!)
| 03.11.2008 - Montag, der 3.November 2008 - 12:30 Uhr - Rhein-Main Flughafen Frankfurt. Der neue und alte Schachweltmeister Viswanathan Anand verabschiedet sich mit seiner Frau und Managerin Aruna und verlässt für eine unendlich lange Zeit Deutschland. In Spanien muss er für ein paar Tage nach dem Rechten sehen und dann ab in die Heimat nach Indien. Was Anand und Aruna da erwartet wird weit über die Gratulationen des Bekannten- und Freundeskreis hinausgehen. Die Chess Tigers verneigen sich vor ihrem sympatischen und bescheiden gebliebenen Ehrenmitglied - Danke Vishy, für 15 Jahre Freundschaft und ein herzliches Willkommen bei der Chess Classic in Mainz 2009. mehr... Video: Siegerehrung und Interview WM Anand
Video: Abschluss-Pressekonferenz mit WM Anand und GM Kramnik
Presse Indien: Anand - "Simply the best"
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Nachrichten "Auch der Gewinner hat viel aus so einem Wettkampf zu lernen." Der alte und neue Weltmeister Viswanathan Anand im Interview
| 03.11.2008 - Seitdem Viswanathan Anand zu den führenden Spielern der Welt gehört, ist er nicht nur darauf aus, Titel und Trophäen zu sammeln, er hat es sich auch zur Aufgabe gemacht, die Popularität des königlichen Spiels steigern. Den Beweis, dass ihm das auch bei seiner grandiosen Titelverteidigung gegen Vladimir Kramnik gelungen ist, liefert die Tatsache, dass im Laufe der WM der Schachserver von ChessBase (www.schach.de) seine bisherige Bestmarke pulverisierte und nach eigener Aussage während der Live-Übertragung mehr als 10.000 eingeloggte User zu verzeichnen hatte. Schach ist definitiv auf dem Vormarsch, und das liegt auch daran, dass die Schachwelt endlich einen Weltmeister hat, auf den sie in allen Belangen stolz sein kann. Wenn Sie wissen möchten, was der indische Superstar selbst zu seinem Meisterwerk zu sagen hat, dann seien ihnen die Interviews mit dem Kölner Stadtanzeiger und der FAZ ans Herz gelegt. Anand im Kölner Stadtanzeiger
Anand in der FAZ
Pressespiegel bei ChessBase |
TopTurniere Anand bleibt Schach-Weltmeister - Remis in der 11.Partie In einem großen Match schlägt er Vladimir Kramnik in Bonn 6,5:4,5
| 29.10.2008 - Mit einem süßen Geschenk belohnt sich der universellste Schachspieler der Gegenwart selbst und macht sein Land mit 1,1 Milliarden Menschen stolz. "Sein Team mit Peter Heine Nielsen, Rustam Kasimdzhanov, Surya S. Ganguly und Radoslav Wojtaszek hat besser gearbeitet", sagte sein Gegner Vladimir Kramnik anerkennend. Mit seiner Frau Aruna hatte er den größten Helfer an seiner Seite und die Freunde Frederic Friedel von ChessBase und der Schreiber dieser Zeilen von den Chess Tigers komplettierten das A-Team. Ein Triumph der absolut professionellen Projektarbeit im Schach. Der Königstiger Vishy Anand ist nun der einzige Spieler der Welt, der jeweils Weltmeisterschaften im Knockout-System, im Turnierschach (8-Spieler doppelrundig) und im Zweikampf gewonnen hat. Ein wahrer Universal-Weltmeister und ein ganz großer Champion. Er hat den Kasparov-Bezwinger Vladimir Kramnik mit ebenso +2 bezwungen, wie es damals in London 2000 passierte. Auch unserem zweiten Ehrenmitglied Vladimir Kramnik gilt unsere große Anerkennung, weil nur ein Zweikampf auf diesem Niveau und bei dieser Fairness zum Highlight ohne Skandale die Schachwelt in ihren Bann ziehen kann. Die Gratulation der Chess Tigers wird mit dem T-Shirt manifestiert und wer miteinstimmen möchte in den Chor der Gratulanten wird demnächst hier das Video erscheinen: "We don't need an other hero" and "Simply the best" from the most powerfull rocklady on the world: Tina Turner! mehr... Turnierseite des Veranstalters UEP
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Filme von Macauley Pederson von ICC
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TopTurniere Schach-WM Bonn: cool bleiben ist cool - besonderer Bildbericht! Weltmeister Viswanathan Anand braucht nur noch ein Remis mit Weiß - Muss Herausforderer Vladimir Kramnik hasardieren, muss er eine von ihm ungeliebte Verteidigung wählen? Modernes Benoni, Holländisch, Königs- oder Grünfeldindisch?
| 28.10.2008 - "Das Ergebnis war doch bislang viel zu krass. Das sah ja nach Außen so aus, als herrsche hier ein Klassenunterschied zwischen den Beiden. Ich habe Kramnik jedenfalls kräftig die Daumen gedrückt", wird der Sohn von Alt-Bundespräsident Richard Freiherr von Weizsäcker im Bonner Generalanzeiger zitiert und lässt auf dem Weg zum Frühstück im Hilton Bonn seiner Begeisterung freien Lauf, in dem er euphorisch bekundet: "Das war die bisher beste Partie des WM-Matches". Und der Präsident des Deutschen Schachbundes und Co-Präsident des Organisationskommitees der Schach-Weltmeisterschaft in Bonn, weiß genau wovon er redet. Ist er doch selbst Großmeister im Fernschach und unlängst mit dem deutschen Team Olympiasieger geworden. Bei dieser Disziplin ist die schachliche Vorbereitung der parallel ablaufenden Partien mit leistungsstarken Computerprogrammen von allerhöchster Bedeutung. Partien, bei denen eher menschliche Schwächen offen zu Tage treten, auf der einer oder anderen oder gar auf beiden Seiten, werden von ihm, wie von vielen anderen Puritanern, offensichtlich eher gering geschätzt, zum Beispiel die Schwarzsiege Anands in der 3. und 5.Partie. mehr... Turnierseite des Veranstalters UEP
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TopTurniere Schach-WM Bonn - 10.Partie: Kramnik gewinnt zum ersten Mal Endlich auch einmal ein Sieg für den Herausforderer Kramnik - kommt noch einmal Spannung auf oder vollstreckt der Inder Anand am nächsten Mittwoch mit Weiss?
| 27.10.2008 - Endlich hat Kramnik in der Vorbereitung mit seinem Team den Nagel auf den Kopf getroffen. In einer typischen Kramnik-Stellung zwingt er den Weltmeister im 29.Zug zur Aufgabe. Die russische Schachkommune feiert ihren Vertreter zu Recht überschwenglich, hatte doch niemand mehr einen Pfifferling auf den in Paris lebenden Russen gesetzt. Nüchtern betrachtet führt Anand mit 6:4 nach 10.Partien, hat den Tiebreak gestern schon sicher gemacht, zwei weitere Matchbälle und den mit Weiss wird er am Mittwoch verwandeln wollen. Hätte vor zwei Wochen irgendjemand diesen Stand nach zehn absolvierten Partien vorhergesagt, Vishy Anand wäre bestens gelaunt und super zufrieden, so ist natürlich ein bisschen Enttäuschung bei ihm und seinen Fans da - aber was ist denn schon passiert - cool bleiben ist cool! Ganz glatt geht im Leben, wie im Sport, fast nie etwas über die Bühne, aber das weiss Anand, sein A-Team und die ganze Welt. mehr... Turnierseite des Veranstalters UEP
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TopTurniere Schach-WM Bonn - 9.Partie: Anand verdammt knapp remis Weltmeister Anand konnte nach nicht optimalem Spiel noch remis spielen - Kramnik ganz nah am ersten Schwarzsieg gegen Anand in seiner Karriere - Anand hat jetzt drei Matchbälle in den letzten drei Partien
| 26.10.2008 - Als die Partie eröffnet wurde und der Schiedsrichter sowie der hervorragende Veranstalter Josef Resch bekannt gab, dass, wenn der weissspielende Anand gewinnt und mit 6,5 Punkte uneinholbar führen würde, im Anschluss in zirka zehn bis fünfzehn Minuten die Siegerehrung im Spielsaal der Kunsthalle stattfinden sollte, beschlich den Berichterstatter ein ganz unangenehmes Gefühl. Noch nie wurden bei offiziellen Weltmeisterschaften, nach Beenden der letzten Partie, so hopplahopp und quasi im "Schweinsgalopp" die Ehrungen der Spieler angesetzt. Für den Verlierer, wie auch den Sieger nach aufwühlender emotionaler Partie und ermüdendem WM-Kampf in unseren Augen eine Überforderung und Würdelosigkeit ohne Genuss und Anerkennung für eine große Weltmeisterschaft - natürlich im Gegenwert für die ungeduldigen Zuschauer, die der Zeremonie beiwohnen oder gar noch schnell mitnehmen wollen. Hierdurch war eine Beeinflussung des weißspielenden Anands nicht ganz von der Hand zu weisen bis hin zur Suggestion mit Weiss unvorsichtig auf Gewinn zu spielen. mehr... Turnierseite des Veranstalters UEP
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TopTurniere Schach-WM Bonn: 8.Partie - Anand hält mit Schwarz remis Anand-Kramnik 5,5:2,5 - Jetzt kann die WM an jedem Tag zu Ende gehen - Herausforderer Vladimir Kramnik gewaltig unter Druck
| 24.10.2008 - Am nächsten Sonntag könnte Viswanathan Anand seine Titelverteidigung unter Dach und Fach bringen. Mit einem Weiss-Sieg wären die notwendigen 6,5 Punkte erreicht, mit einem Weiss-Remis wäre auf jeden Fall schon der Tiebreak erreicht, mit einem Weiss-Verlust hätte er weitere 3 Versuche in drei Partien zu gewinnen. So souverän wie er hier in Bonn auftritt, fällt es den Experten sehr schwer an Wunder zu glauben. Doch halt, war es nicht einer dieser beiden Wettkämpfer, der in Serie der Partien 3 bis 6 mit 1, ½, 1, 1 = 3,5 Punkte einspielte, also kein Ding der Unmöglichkeit, denn irgendwann muss auch der Inder Anand doch einmal einen Fehler machen. mehr... Turnierseite des Veranstalters UEP
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TopTurniere Schach-WM Bonn: 7.Partie remis Weltmeister Anand war dem Sieg sehr nahe gekommen - Kramnik verteidigte sehr präzise und erfolgreich
| 23.10.2008 - Nach dem Ruhetag hatte Vishy Anand wieder die weißen Steine, sodass von den Experten das Schlimmste für Kramnik erwartet wurde. Der Inder griff aber nicht mit vollem Risiko an, sondern eher mit kontrollierter Offensive. Schwarz verteidigte sich umsichtig, hatte doch einige Schwierigkeiten im Übergang vom Mittelspiel ins Endspiel, vor allem, weil der zentral stehende weiße Läufer auf d6 dem schwarzen Ross auf d7 haushoch überlegen war. Zum Schluss war das Remis für den sichtlich erleichterten Russen Kramnik verdient. Morgen erwarten die Fachleute das letzte große Aufbäumen des mit Weiss spielenden Weltmeister der Jahre von 2000-2007. mehr... Turnierseite des Veranstalters UEP
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TopTurniere Schach-WM Bonn: vor der 7.Partie - Bildbericht 6.Runde Anand führt die weissen Steine 1.e4 oder d4? >>> Moderne Benoni, Wolgagambit, Grünfeld- oder Königsindisch von Kramnik?
| 22.10.2008 - Gestern Abend wurde gegen 21:00 Uhr, der mit klaren Rückstand mit 4,5:1,5 aus der ersten Halbzeit herausgekommene Russe Vladimir Kramnik mit seiner charmanten Frau Marie Laure im Arm auf der Friedrichsstrasse registriert. Zum ersten Mal wurde die für den "Le Figaro" schreibende Journalistin aus Paris in Bonn gesehen. Offensichtlich reifte diese Maßnahme im Team Kramnik, wenn sie nicht ohnehin so vorgesehen war, nach der schweren Doppelniederlage am Wochenbeginn, um nach dem sogenannten letzten Strohhalm zu greifen. Die Verbesserung der seelischen Balance, kombiniert mit radikalen fachlichen Massnahmen, ist oftmals das einzige probate Mittel eine Wende in schier aussichtslosen Wettkampfsituationen noch herbeizuführen. Festhalten am geplanten Weg der schachlichen Konzeption wäre gleichzusetzen mit der kampflosen Aufgabe der höchsten Krone im Weltschach. Weltmeister Anand wird dies sicher in der Wahl seines Eröffnungszuges antizipieren wollen und entweder an seiner erfolgreichen Matchstrategie festhalten oder eine weitere generelle Waffe zur Anwendung bringen. Für Spannung ist damit jetzt schon auf jeden Fall morgen gesorgt. mehr... Turnierseite des Veranstalters UEP
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TopTurniere Schach-WM Bonn - 6.Partie: Anand gewinnt auch mit Weiß Mit der Neuerung 9.h3 im Dc2-Nimzo-Inder zwang Weltmeister Anand mit Weiß Herausforderer Vladimir Kramnik ein weiteres Mal in die Knie
| 21.10.2008 - Frenetischer Applaus brandete nach der Aufgabe des Russen Vladimir Kramnik auf. Vishy Anands 47.Zug, Läufer von h6 nach g7, ließ Schwarz keine Hoffnung mehr. Damit geht der amtierende Weltmeister aus Indien zur Halbzeit des auf 12 Partien angesetzten Wettkampfs in der Bonner Kunst- und Ausstellungshalle mit 4,5:1,5 Punkten in Führung. Ihm fehlen jetzt nur noch genau 2 Punkte aus 6 Partien zur Titelverteidigung - vier Remis, zwei Siege oder ein Sieg und zwei Remis reichen. Keiner der Experten hätte dem "Allrounder" Anand diesen Verlauf und den Vorsprung gegen einen der besten "Matchplayer" der Schachgeschichte zugetraut. Ihm scheint bisher in Bonn alles zu gelingen und seinem Gegner fast nichts. Morgen ist jetzt ein Ruhetag und Donnerstag und Freitag folgen Partie Nr.7 und 8. mehr... Turnierseite des Veranstalters UEP
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TopTurniere Schach-WM Bonn: vor der 6.Partie - Bildbericht Runde 5 Viswanathan Anand hat in den nächsten beiden Partie Weiss - kommt jetzt auch sein harter 1.e4-Aufschlag oder bleibt er bei 1.d4
| 21.10.2008 - In der 6. und 7.Partie darf der "Königstiger" die weißen Steine führen. "Zeit, dass sich was dreht". Wäre es jetzt so langsam Zeit, seine stärkste Waffe 1.e4 einzusetzen oder bleibt er seiner soliden Taktik mit der "kontrollierte Offensive" treu. Und was soll jetzt Kramnik tun, nach zwei so schweren Weiß-Niederlagen? Wobei er, wie er selbst in der Pressekonferenz zugab den 34.Zug von Schwarz "Se3" völlig übersah. Ein Spieler seiner Klasse übersieht so etwas Triviales nicht, oder? Anzunehmen ist, dass Ihn hier zum zweiten Mal die gleiche Schachblindheit beschlichen hat, die vor zwei Jahren an gleicher Stelle gegen das Computerprogramm Deep Fritz offen ausbrach. Mit dem damaligen De3 fand Kramnik den studienhaften Gewinnzug, wenn das einzügige Matt von Deep Fritz nicht möglich gewesen wäre. Dieses Mal fand er mit 29.Sd4x die forcierte 6-zügige Gewinnzugfolge, wenn Weltmeister Anand dieses fantastische 34.Se3 nicht gesehen hätte. Was aber ist der entscheidende Unterschied zwischen einem guten Computerprogramm und Weltmeister Anand? "Hinterm Horizont geht's weiter" beim "Tiger von Madras" mehr... Turnierseite des Veranstalters UEP
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TopTurniere Schach-WM Bonn - 5.Partie: Anand gewinnt wieder mit Schwarz! Gleiche Eröffnung, gleiche Variante, gleicher Verlauf, gleiches Ergebnis ... und übernimmt die Führung in der Live-Weltrangliste mit Elo 2792 - kleines Späßchen!
| 20.10.2008 - Die russiche Schachkommune ist traditionell und weltberühmt für das Auspräparieren einer bereits im Match angewandten Variante. Heute allerdings konnte der Herausforderer Kramnik die harte Arbeit seines Teams (Sergei Rublevsky, Laurant Fressinet und Peter Leko) der letzten zwei Tage nicht effektiv umsetzen. Die Zeit war zu knapp für den Russen und das Gefühl für Gefahren ließ ihn am Ende vollends straucheln. Als der Weltmeister Se3 spielte ging ein Raunen durchs Publikum, Kramnik nahm zwar noch die Figur und Vishy Anand schlug mit dem Bauern zurück, erst dann sah er das Maleur und gab mit dem 35.Zug kopfschüttelnd auf. Voller Ungläubigkeit und mit betretenem Mienen mussten die Kommentatoren der UEP die überlegene Variantenberechnung des aus dem Mutterland des Schachs stammenden Inders Vishy Anand anerkennen. 3,5:1,5 Führung fühlt sich für das A-Team gut an, aber noch ist nichts gewonnen, warnt der Psychologe. mehr... Turnierseite des Veranstalters UEP
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